Telefon

Die Musikschule Obernburg e.V. unterrichtet seit 1988 Musik aus fast allen Epochen und Stilen. 1989 wurden wir 200. Mitglied im Verband bayerischer Sing- und Musikschulen. Mit 17 Lehrkräften und über 800 Schülerinnen und Schülern sind wir die größte und aktivste Musikschule im Landkreis Miltenberg.

Ob im Einzelunterricht oder im Ensemble wir sorgen dafür, dass sich Kreativität und Spielfreude unter professioneller  und engagierter Anleitung entwickeln können.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden in nahezu allen Instrumentalfächern unterrichtet. Hinzu kommen die Angebote der Fachbereiche Gesang, Klassenmusizieren (Bläserklasse) und für unsere Kleinsten Musikgarten / Musiktreff / Früherziehung und Grundausbildung. Als einzige Musikschule bieten wir einen Kurs zur Entspannung und zur Tinnitus-Hörtherapie an.

Unser Hauptgebäude ist in Obernburg. Mit zahlreichen weiteren Unterrichtsstätten im gesamten Landkreis Miltenberg sind wir gut erreichbar. Sie finden uns auch in Ihrer Nähe!

Musizieren macht Spaß und klug
Das Erlernen eines Musikinstruments fördert Kinder ganzheitlich   News- Verlag 10/5/2011

Das jährliche Geburtstagsständchen für die Oma, der Flötenunterricht in der Grundschule oder das gemeinsam geträllerte „Stille Nacht“ der ganzen Familie unter dem geschmückten Tannenbaum: Musik spielt in unserem Leben eine große Rolle. Kein Kinofilm kommt ohne Musik aus, Werbung wird wirkungsvoll mit Musik untermalt, in vielen Geschäften läuft dezente Hintergrundmusik beim Einkauf und selbst in so manchem Büro lässt Musik die Arbeit leichter von der Hand gehen, wenn der Chef nichts dagegen hat, dass das Radio läuft.

Schon Babys reagieren auf Musik
Schon Babys reagieren im Bauch ihrer Mutter auf Musik von außen, das wurde wissenschaftlich bewiesen. Von Geburt an bestimmen Töne das menschliche Leben: der unterschiedliche Klang von Stimmen, Vogelgesang, Autolärm. Nicht immer werden Töne als positiv empfunden, aber Töne ergeben Musik. Musik regt an und hat einen ganz besonderen Einfluss auf uns. Warum ausgerechnet Musik uns so intensiv anspricht, ist allerdings noch unklar.
Bereits im Kindergarten wird im täglichen Stuhlkreis, bei Geburtstagen und vielen anderen Anlässen gesungen und manchmal auch im Rhythmus auf Orff-Instrumenten begleitet. So kommen Kinder oftmals auch zum ersten Mal mit Musikinstrumenten in Kontakt. Musikunterricht erhalten Kinder dann offiziell in der Schule.

Wer Musik macht, hat‘s in der Schule leichter
Musikschulen in unserer Region
Wer nicht nur Musik hören, sondern auch selbst machen und ein Instrument erlernen möchte, findet in unserer Region eine Vielzahl an Unterrichtsmöglich­keiten. Auch vier städtische Musikschulen bieten auf vielen verschiedenen Instrumenten pro­fessionellen Musikunterricht an. Dies sind im südlichen Landkreis die Musikschulen in Miltenberg und Freudenberg im Main-Tauber-Kreis, im nördlichen Landkreis in Erlenbach und Obernburg.

Musik ist seelische Zufriedenheit
„Musik, das ist seelische Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Musik selbst zu machen ist eine Möglichkeit, sich emotional zu äußern.“ So beschreibt Waldemar Stockert, Leiter der Musikschule Miltenberg seine Erfahrungen. Er selbst hat in seiner Schulzeit zunächst Akkordeon gelernt, später Trompete und auch andere Blasinstrumente ausprobiert. „Musik zu machen bietet die Möglichkeit, ein Hobby auszuüben und Gemeinschaft zu erleben. Positive Emotionen werden geweckt, der Mensch öffnet sich. Durch öffentliche Auftritte wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Musik ist gut und wichtig und prägt das ganze Leben hindurch.“

Musikschüler lernen besser
Gerade Kinder profitieren ungemein, wenn sie ein Instrument erlernen dürfen. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Musikschüler insgesamt besser lernen können“, hat Michael Korn festgestellt. Er leitet die städtische Musikschule Freudenberg und musiziert bereits seit seinem 6. Lebensjahr, erst auf dem Klavier, dann auf dem Schlagzeug. „Musik fördert das logische Denken, die Motorik und natürlich das Sozialverhalten. Dazu kommt das Selbstvertrauen, das sich beim erfolgreichen Konzert ebenso wie beim kleinen umjubelten Auftritt einstellt.“

Musik trainiert das Gehirn
Auch Waldemar Stockert schätzt die Wirkung von Musikunterricht für Kinder: „Die Kinder, die ein Instrument lernen, sind besser in der Schule, denn das Gehirn wird trainiert und die Konzentration gefördert. Das wirkt sich auch in vielen Fächern aus. Ich halte es für ganz wichtig, dass Kinder sowohl eine Sportart im Team ausüben, als auch künstlerische Erziehung in Form von Instrumentalunterricht erhalten.“

Gut gemeint, aber ein Flop: der Bildungsgutschein
In diesem Zusammenhang sei auch der Bildungsgutschein aus dem neuen Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung erwähnt. Mit dieser Maßnahme soll es Kindern von Hartz-IV-, Sozialhilfe- oder Wohngeldempfängern finanziell erleichtert werden, kulturelle Angebote zu nutzen. Bis zu 10 Euro im Monat (120 Euro im Jahr) werden pro Kind zur Verfügung gestellt, um zum Beispiel Musikunterricht zu ermöglichen. Der Ansatz war gut gemeint, aber mit 10 Euro kommt man hier leider nicht sehr weit. Bei 4 Stunden Unterricht im Monat sind dies gerade einmal 2,50 € pro Stunde - welcher ausgebildete Musikpädagoge kann davon leben? Daher blieb dieser Tropfen auf den heißen Stein bezüglich der Musikschulen ein Flop. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb ist es wichtig, Kindern möglichst Raum zum Experimentieren mit Musik zu geben und sie musikalisch zu fördern.

Man ist nie zu alt
Um ein Musikinstrument zu erlernen, ist es nie zu spät. Das wissen auch die Leiter der Musikschulen, die speziell für Erwachsene Musikunterricht geben. „Wir bieten für Erwachsene Unterricht in allen Instrumentenbereichen an“, erklärt Michael Korn aus Freudenberg. „Besonders unser Gitarrenkurs für Erwachsene hat sich als absoluter Renner erwiesen, so dass wir hier bereits zwei Kurse haben. Unser ältester Teilnehmer ist 82 Jahre alt.“ Ähnliches hat auch Waldemar Stockert aus Miltenberg festgestellt: „Erwachsene lernen zwar etwas langsamer, weil sie das Lernen verlernt haben, aber sie sind mit der gleichen Begeisterung dabei wie die Kinder. Was hier zählt ist das aktive Training für die Gehirnzellen und dass man sich kulturell ausleben kann. Viele unserer Erwachsenen spielen inzwischen in der Stadtkapelle Miltenberg mit.“

Musik gibt Lebensfreude
„Musik und Musizieren bereichern die Lebensqualität und die Lebensfreude unserer Kinder und fördern sie in einem nicht vermuteten Ausmaß.“ So beschreibt Reiner Hanten, Leiter der Musikschule Obernburg die wissenschaftlichen Ergebnisse einer sechsjährigen Langzeitstudie. Er selbst hat bereits mit
6 Jahren eine musikalische Grundausbildung in einer Musikschule erhalten und anschließend sein Wunschinstrument Posaune gelernt. „In dieser empirischen Studie wurde eindeutig belegt, dass Musizieren die Entwicklung der Intelligenz und die Konzentration fördert. Kinder, die ein Instrument erlernen, sind leistungsbereit und kreativ und werden in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt. Musik öffnet den Menschen.“

Kinder profitieren durch Musizieren
Gerade Kinder profitieren ungemein, wenn sie ein Instrument erlernen dürfen. „Nach wissenschaftlichen Untersuchungen wird
bei Kindern, die ein Instrument erlernen, die Motorik besser geschult“, hat Erich Rachor festgestellt. Er leitet die städtische Musikschule Erlenbach und musiziert seit seinem 13. Lebensjahr auf der Klarinette, weil er schon immer von Musik begeistert war. „Diese wiederum schult die Intelligenz, denn beide stehen in Abhängigkeit. Durch Musizieren werden die beiden Gehirnhälften trainiert und verbunden wie durch kein anderes Medium. Soziale Fähigkeiten wie Teamfähigkeit oder Disziplin werden geschult, die Kinder erleben Freude und Gemeinschaft.“

Der Musik-Virus steckt alle an
Auch Reiner Hanten schätzt die Wirkung von Musikunterricht für Kinder: „Erweiterte Musikerziehung mit Musikunterricht, Instrumentlernen und Ensemblespiel hat einen großen Einfluss auf die allgemeine und individuelle Entwicklung von Kindern. Daher sollten alle Kinder in unseren Schulen die Chance erhalten, ein Instrument zu lernen und in einem Ensemble zu musizieren. Mit 4 Bläserklassen und 3 Zupferklassen haben wir schon einen Anfang gemacht. Im besten Fall wird aus dem schulischen Musizieren ein privates Musizieren, das eine ganze Familie infizieren kann. Warten wir also auf den Musik-Virus!“

Kontakte durch Musik
Wir haben neun Erwachsene, die aus unterschiedlichsten Gründen musizieren“, erklärt Erich Rachor aus Erlenbach. „Sie haben schon einmal ein Instrument gespielt und wollen sich weiterbilden oder sie wollen sich ausprobieren und ein neues Instrument lernen.“ Ähnliches hat auch Reiner Hanten aus Obernburg festgestellt: „Selbst zu musizieren ist für jede Altersgruppe ein Erfolgserlebnis. Das geht unter die Haut. Außerdem tut nach einem anstrengenden Berufstag Abschalten mit Musik einfach der Seele gut. Nach dem Berufsleben ist Musikmachen zudem ein Fitness-Faktor, denn es werden verschiedene Gehirnteile aktiv trainiert. Man erlebt Gemeinschaft mit anderen Menschen und kann weitere Kontakte knüpfen.“

Ein Plädoyer für Musik!
Eines ist klar: Menschen sollten möglichst von Kindesbeinen an musizieren. Oscar Wilde formulierte es sehr treffend: „Musik hat ihren primären Wert nur in sich selbst, sie ist als ästhetische Erfahrung absolut zweckfrei, ja ganz nutzlos. Und genau das macht sie so wertvoll.“ Wenn wir Kinder fordern und fördern wollen und für ihre Entwicklung verantwortlich sind, sollte Musik ins Spiel kommen.

-AKF-

(c) News - Verlag 10/5/2011

Satzung (Auszug)

§ 1 Allgemeines

Die Musikschule ist ein eingetragener  Verein und führt den Namen Musikschule Obernburg e.V.. Der Sitz des  Vereins ist Obernburg. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht  Obernburg eingetragen. Die Musikschule ist Bestandteil des allgemeinen  musikalischen Bildungswesens.

a) Aufgabe und Ziel
(1) Die Musikschule Obernburg e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung. Sie dient der kulturellen Förderung, insbesondere der ausschließlichen und unmittelbaren Förderung der Kunst.
Sie ist eine öffentliche Einrichtung der musikalischen Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und erfüllt einen öffentlichen Bildungsauftrag. Sie strebt in ihrer Arbeit die Kooperation mit anderen öffentlichen und privaten Kultur- und Bildungseinrichtungen an.
(2) Die Musikschule Obernburg e.V. nimmt für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen Aufgaben der Musikerziehung, Musikausbildung und -pflege wahr. Sie ist Mitglied des Verbandes deutscher Musikschulen e.V.
(3) Den Kernbereich bildet der instrumentale und vokale Unterricht mit besonderer Pflege des Gemeinschaftsmusizierens. Um diesen Kernbereich gliedern sich vorbereitende, ergänzende und weiterführende Kurse und Projekte auch in Verbindung zu anderen
Bereichen der musikalischen Erziehung, Bildung und Kunst. In ihrer Veranstaltungsarbeit mit Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften
und Gästen leistet sie ihren Beitrag zum Kulturleben der Stadt.
(4) Die Ausbildung findet im Hauptgebäude der Musikschule, in den Außenstellen sowie in anderen, bedarfsweise ausgewählten öffentlichen Einrichtungen statt.

b) Selbstlosigkeit
Die Musikschule ist selbstlos tätig. Sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

c) Zweckbindung der Mittel
Die Mittel der Musikschule dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

d) Ausschluss der Begünstigung
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Musikschule fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2 Organisation

a) Leitung der Musikschule
(1) Die Musikschule Obernburg wird von den Leitern in eigener fachlicher Verantwortung geleitet.
(2) Den Leitern obliegen diejenigen Aufgaben, die für die gesamte Musikschule einheitlich wahrzunehmen sind.
(3) Von den Leitern der Musikschule können Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben (Fachgruppenleiter/innen) betraut werden.

b) Lehrkräfte
(1) An der Musikschule unterrichten vollbeschäftigte und teilbeschäftigte Lehrkräfte. Sie sind zur individuellen Förderung jeder/s Schülers/in verpflichtet, in der methodischen Gestaltung des Unterrichts jedoch frei. Die Arbeitsgrundlage bildet der jeweilige Lehrplan und der Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen e.V.
(2) Die Leiter sind befugt, die ihnen im Rahmen der laufenden Verwaltung sowie des Haushaltsplanes übertragene Personalverantwortung wahrzunehmen. Diese personelle Entscheidungs- und Durchführungsverantwortung umfasst die Einstellung von voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrkräften sowie den Abschluss, die Änderung und die Beendigung von Verträgen mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
(3) Alle an der Musikschule mitwirkenden Lehrkräfte haben ihren Unterricht im Sinne der Schulordnung zu erteilen.
(4) Die Dienstaufsicht und die Fachaufsicht führen die Musikschulleiter.
(5) Lehrkräfte sind nicht befugt, rechtsverbindliche Aussagen über Aufnahme oder Abmeldung zu machen.


c) Konferenzen
(1) Die Mitglieder der Schulleitung bilden die Leitungskonferenz. In ihr werden alle grundsätzlichen konzeptionellen, organisatorischen und pädagogischen Fragen der Musikschule beraten.
(2) Die Leiter, die Fachgruppenleiter/innen sowie je ein/e Vertreter/in der vollbeschäftigten und teilbeschäftigten hauptamtlichen Lehrkräfte bilden die pädagogische Konferenz.
(3) Alle Lehrkräfte werden mindestens einmal im Jahr von den Leitern der Musikschule zu einer Gesamtkonferenz zusammengerufen.
(4) Die Fachgruppenleiter/innen können im Schuljahr ebenfalls zu Dienstbesprechung einberufen. Alle Lehrkräfte nehmen obligatorisch teil.

§ 3 Aufbau

Der Aufbau richtet sich nach dem Strukturplan des Verbandes Deutscher Musikschulen e.V. (VDM).
Er beinhaltet
-·eine musikalische Frühstförderung
-·die musikalische Früherziehung (Unterricht im Vorschulalter 4 - 6-jährige)
- musikalische Grundausbildung (Unterricht für 6 - 8-jährige)
-·den Instrumental- und Vokalunterricht
-·das Angebot von Ergänzungsfächern
-·die vorberufliche Fachausbildung.

§ 4 Schuljahr, Unterrichtsdauer

(1) Das Schuljahr der Musikschule richtet sich nach dem Schuljahr der allgemeinbildenden Schulen in Bayern.
(2) Die Anmeldung verlängert sich automatisch, wenn keine Abmeldung erfolgt ist.
(3) Die Musikschule ist zu folgenden Zeiten geschlossen:
-·an den gesetzlichen Feiertagen in Bayern.
-·in den Ferien der allgemeinbildenden Schulen in Bayern.
(4) Die Unterrichtsstunde dauert in
-·der musikalischen Frühstförderung 30 Minuten in Stufe I bzw. 45 Minuten in Stufe II.
-·der musikalischen Früherziehung und musikalischen Grundausbildung 45 Minuten (bei 8 Kindern).
-·dem instrumentalen Gruppenunterricht (bei kompletter Gruppe) 45 Minuten.
-·dem instrumentalen Einzelunterricht
a) Unterrichtsstunden mit 20 oder 25 Minuten bei Neuanmeldungen
b) Unterrichtsstunden nach zwei Jahren als Ummeldung auf 30 oder 35 Minuten möglich
c) Unterrichtsstunde nach wiederum zwei Jahren als Ummeldung auf 45 Minuten möglich
-·den Ergänzungsfächern 20/25/30/35/45/60/75/90/120 Minuten

Die Leiter der Musikschule können für einzelne Fächer und  Angebote zeitlich begrenzter Dauer eine andere Unterrichtsdauer  festsetzen, wenn dies aus besonderen fachlichen, pädagogischen oder anderen Gründen geboten ist.

§ 5 Teilnahme

(1) Die Teilnahme am Unterricht ist mit Elternteil immer möglich, allein vom zweiten Lebensjahr an.
(2) Die Teilnahme ist entgeltpflichtig. Es gilt die jeweils gültige Entgeltordnung. Auswärtige Teilnehmer zahlen ein höheres Entgelt. Sozialermäßigungen müssen bei der jeweiligen Heimatgemeinde beantragt werden. Für Unterrichtsstunden, die vom Teilnehmer nicht wahrgenommen werden, erfolgt keine Gebührenerstattung. Fallen wegen Erkrankung oder sonstiger Verhinderung des Lehrers Unterrichtsstunden ersatzlos aus, so erfolgt eine Erstattung nur dann, wenn im Schuljahr die Mindeststundenzahl von 31 Unterrichtsstunden unterschritten wird. Für jede ausgefallene Unterrichtsstunde, die die Mindeststundenzahl unterschreitet, wird 1/31 der Teilnehmergebühr auf schriftlichen Antrag erstattet. Über Ausnahmen (Härtefälle) entscheidet die Schulleitung.
(3) Anmeldungen und Abmeldungen bedürfen der Schriftform. Bei  Minderjährigen ist das schriftliche Einverständnis der gesetzlichen  Vertreter erforderlich. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
(4)  Die Anmeldung verlängert sich automatisch, bis eine schriftliche Abmeldung erfolgt ist.
(5) Abmeldungen sind nur zum Ende des Schuljahres möglich. Sie müssen der  Musikschule spätestens zum 1. Juni schriftlich zugegangen sein. Eine  Ausnahme von dieser Regelung kann nur getroffen werden, wenn
a) der Teilnehmer aus dem Einzugsgebiet der Musikschule Obernburg e.V. wegzieht
b) eine längere Krankheit, die den Besuch des Unterrichtes unmöglich mach, durch Vorlage eines ärztlichen Attests nachgewiesen wird. In diesen Fällen ist eine Abmeldung zum Quartalsende möglich.
(6) Die Abmeldung wird erst durch schriftliche Bestätigung wirksam.

§ 6 Unterrichtsordnung

(1) Der Unterricht, mit Ausnahme der Grundfächer (z.B. musikalischen Früherziehung,  Grundausbildung) und Ensemblefächer, besteht aus wöchentlich zwei Fächern, dem  Hauptfachunterricht und dem Ergänzungsfach. Teilnehmer, die ein  Ergänzungsfach besuchen, werden von der Musikschule so gesondert  gefördert (Ergänzungsfächer gebührenfrei).
(2) Ergänzungsfächer  können auch von Interessenten besucht werden, die kein Instrumentalfach  an der Musikschule belegt haben. Allerdings muss dann ein monatliches  Entgelt gezahlt werden.
(3) Häufiges, unentschuldigtes Fehlen kann  zum Ausschluss vom Unterricht führen. Ebenso können Schüler vom weiteren Besuch der Musikschule bei Verstößen gegen die Schulordnung  ausgeschlossen werden. Ohne Bindung an die Reihenfolge können folgende  Maßnahmen getroffen werden:
a) Verwarnung
b) Verweis oder Androhung des Ausschlusses von der Schule
c) Ausschluss vom Unterricht.
Die Anordnung des Ausschlusses sowie der Ausschluss vom Unterricht erfolgt  schriftlich unter Angabe von Gründen. Die Entscheidung wird mit einer  Rechtsmittelbelehrung versehen. Sie gilt vom Tage der Zustellung. Der  Ausschluss vom Unterricht befreit nicht von der Zahlung der  Unterrichtsentgelte für das laufende Schuljahr.
(4) Jeder Schüler  sollte mindestens einmal im Jahr an einem öffentlichen Vorspiel  teilnehmen. Die von der Musikschule angesetzten Veranstaltungen  (Vorspielabende, Konzerte usw.) sind, einschl. der hierfür  erforderlichen Vorbereitungen, Bestandteile des Unterrichts. öffentliche Auftritte der Schüler außerhalb von Musikschulveranstaltungen in einem  bei der Musikschule belegten Fach sind mitteilungspflichtig.

§ 7 Frühstförderung / Förderklasse

(1) Auf Antrag und nachfolgenden Prüfungen können begabte Schüler in die  Abteilung der “Frühstförderung” oder der “Vorberuflichen Fachausbildung” aufgenommen werden. (Die Plätze sind allerdings begrenzt)
(2) Die Ausbildung umfasst:
a) das instrumentale Hauptfach.
b) das instrumentale Nebenfach
c) Harmonielehre und Gehörbildung
d) die Teilnahme an einem Ensemble des Hauptfachinstrumentes.
(3) Zum Ende eines jeden Schuljahres ist der Nachweis für die weitere Förderung zu erbringen.
(4) Die Begabtenförderung begründet für den Teilnehmer keine zusätzlichen Kosten.

§ 8 Lernmittel

(1) Der Schüler muss bei Beginn des Unterrichtes die erforderlichen  Lernmittel besitzen. Einige Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente  können jedoch im Rahmen des Musikschulunterrichts von den Schülern  gemietet werden
(2) Die Mietzeit für ein musikschuleigenes Instrument endet zum Ende eines Schuljahres und kann nur auf Antrag verlängert  werden.
(3) Für Beschädigungen hat der Schüler in vollem Umfang  einzustehen. Bei Verlust ist Ersatz zu leisten.
(4) Instrumente und Zubehör dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
(5) Die Miete richtet sich nach der jeweils gültigen Entgeltordnung.

§ 9 Hausordnung

Innerhalb der Unterrichtsgebäude und der dazugehörigen Schulanlagen gilt die jeweilige Hausordnung.

§ 10 Haftung

(1) Für Schäden, die durch Zuwiderhandlung gegen diese Satzung, gegen die  Anordnungen des Lehrpersonals oder durch unsachgemäße Benutzung der  Einrichtungsgegenstände oder Instrumente entstanden sind, haftet die  Musikschule nicht. Im übrigen haftet die Musikschule nur, wenn ihr oder  dem Lehrpersonal grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachgewiesen wird.
(2) Jeder Schüler haftet für alle von ihm zu vertretenden Beschädigungen  und Verunreinigungen im Schulgebäude, Klassenzimmer oder an Instrumenten. Bei Minderjährigen haften die gesetzlichen Vertreter.

§ 11 Gesundheitsbestimmungen

Es gelten die allgemeinen Gesundheitsbestimmungen für Schulen.

§ 12 Aufsicht

Eine Aufsicht besteht nur während der Unterrichtszeiten.

§ 14  Inkrafttreten

Die Satzung für die Musikschule Obernburg e.V. tritt am 01. September 2012 in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Satzung für die Musikschule Obernburg e.V. in der Fassung vom 01. September 2003 außer Kraft.

Die Musikschule Obernburg e.V.

  • ist eine öffentliche, also allgemein zugängliche Einrichtung.
  • sichert ihren Schülern einen qualifizierten und kontinuierlichen Unterricht zu.
  • bietet Elementarfächer, ein breitgefächertes Angebot an Instrumental- und Vokalunterricht sowie eine Vielfalt von Ensemblefächern verschiedenster Besetzungen an.
  • hat außerdem Ergänzungsfächer und Projekte im Angebot.
  • trägt mit ihren Veranstaltungen zum örtlichen Musikleben bei.
  • hat nur Lehrkräfte mit entsprechender Fachausbildung.
  • erzielt keine Gewinne, sondern ist als gemeinnützig anerkannt.
  • kann (in begrenztem Umfang) Leihinstrumente zur Verfügung stellen.
  • informiert und berät auf Wunsch - kostenlos und unverbindlich.


    Diese Qualitätsmerkmale sind nicht zum Nulltarif zu haben. Die staatliche Förderung kann hier nur Anreize bieten, die finanzielle Hauptlast werden auch weiterhin die Eltern sowie die Stadt Obernburg tragen. Dass für diese Dienstleistung immer noch ein großer Bedarf besteht, zeigt unsere nach wie vor hohe, konstante Schülerzahl.

Unterkategorien

Formulare
Anmeldungen für
Instrumentalunterricht und Gesang

Neu- und Wiedereinsteiger
Jugendeinsteigerprogramm
Erwachsenenprogramm

allgemeine Musikerziehung
Musiktreff
Musikkreis
musikalische Früherziehung
musikalische Grundausbildung

allgemeine Informationen / Formulare
Satzung
Gebührenordnung

 

 

RizVN Login
Copyright © 2019 www.musikschule-obernburg.info Die Adresse um ein Instrument im Landkreis Miltenberg zu erlernen oder in einem Ensemble mitzuspielen: Musikschule Obernburg e.V.. - Alle Rechte vorbehalten.
Musikschule Obernburg e.V. - Untere Wallstraße 8-10 - 63785 Obernburg - Tel.: 06022614711